Samstag, 17. September 2016

Heiterkeit

ist etwas anderes als Lustigkeit.
 
 
Die innere Heiterkeit des Menschen,
die wahre Heiterkeit, entsteht nur,
wenn der Mensch sich für  Gegenwart und Zukunft
in Ruhe und Sicherheit weiß.
 
Abbé Ferdinando Galiani
(1728-1787)
 
 
 Die letzten hochsommerlichen Gartentage.
 
Einige Hortensien blühen noch.
 

Der Swimmingpool für die Vögelchen.
Sie baden recht häufig und mit großem Vergnügen darin.
Es bereitet viel Freude, sie dabei zu beobachten.
 
In den frühen Morgenstunden, wenn der Tag noch ganz jung ist,
bietet der Garten diese Ruhe und Sicherheit.
Und wenn ich dann die Vögelchen bei ihrem morgendlichen Bad
beobachte, wie sie sich im Wasser vergnügen,
dann spüre ich auch diese Heiterkeit in mir, diese Freude,
dieses Wohlfühl-Gefühl der letzten Hochsommersonnentagen im Garten.
 
Doch diese Welt da draußen, diese Unruhe, dieses Chaos wirft
einen Schatten auf diese vermeintliche Sicherheit.
Wo kann man sich heute noch sicher fühlen ?
Absolute Sicherheit gab es wohl nie, aber die Unsicherheit, das Gefühl,
dass heutzutage jeder Zeit etwas Schreckliches passieren kann, hat zugenommen.
Wird dieses Chaos jemals eine Ende finden ?
 
Der Sommer geht zu Ende, der Herbst steht vor der Tür.
Was wird uns das restliche Jahr noch bringen ?
Wie wird der nächste Sommer werden ?
Fragen, die sich mir vor einem Jahr überhaupt nicht stellten.
Die Jahreszeiten kamen und gingen, ein Jahr nach dem anderen ging vorüber.
Das Leben war unbeschwert, unbekümmert und jeder Tag lebenswert.
Lebenswert ist es auch jetzt noch,
nur nicht mehr so unbeschwert und unbekümmert.
Ich bin vorsichtiger geworden und schaue mir, wenn ich unterwegs bin,
die Menschen um mich herum genauer an.
 
Und der Blick in die Zukunft ist düster geworden.
 
Das Oktoberfest findet in diesem Jahr zum ersten Mal auf einem eingezäunten Gelände
und unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen statt.
Wenn das keine Einbuße der Freiheit ist,
welchen Wert hat Freiheit dann noch ?
Ich staune immer wieder über die Menschen,
denen die Veränderung in diesem Land und die damit einhergehenden negativen Folgen,
nichts ausmachen. Ja, das alles sogar gutheißen und als Bereicherung empfinden.
Es scheint ihnen auch nichts auszumachen, dass mit dieser drastischen Veränderung
im Land, ein Stück unserer bisherigen Freiheit verlorengeht.
Ein hoher Preis !
 
~*~
 
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Mittwoch, 14. September 2016

Sommerfreuden im Herbst

Er trumpft noch einmal so richtig auf, der Sommer, der eigentlich bis August
gar kein richtiger Sommer war.

Nun zum meteorologischen Herbstbeginn, will er es noch einmal wissen und beschert uns
traumhaft schöne Spätsommersonnentage, wie aus dem Bilderbuch.


Die Temperaturen klettern auf über 30° und das Mitte September.
 
 
Gestern zeigte das Barometer 34,3° an.
 


Was liegt da näher, als jeden Tag draußen zu verbringen.
Im Garten, im Wald und am See.


Obwohl es so heiß ist, ist es eine angenehme Hitze, weil die Luftfeuchtigkeit
nicht so hoch ist. Sie liegt derzeit so um 40% und das ist recht gut auszuhalten.
So könnte es gerne auch im Oktober noch bleiben.
Das Sommergefühl, welches ich im Juli und August vermisst habe,
ist in den letzten zwei Wochen endlich geweckt worden.
Wie ich solche (Spät)-sommersonnentage liebe !
Und das ganz unverhofft, da es ja eigentlich um diese Zeit jeden Tag
ein bisschen herbstlicher werden sollte.



Das Wetter ist - genau wie das Leben - voller Überraschungen.
Wenn man gar nicht damit rechnet, kommt das schönste Wetter und
es können so unerwartet schöne Dinge geschehen,
von denen man regelrecht überwältigt wird und sich vor
lauter Freude gar nicht mehr einkriegt.
Welch' ein Glück !

*
In jede hohe Freude mischt sich
eine Empfindung der Dankbarkeit.
Marie von Ebner-Eschenbach

~*~

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Montag, 12. September 2016

Freiheit


Häng dich an nichts, an keinen Menschen und an keine Sache,
dann kannst du fliegen.
Berthold Auerbach


Leben alleine genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.
Hans Christian Andersen


Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist.
Matthias Claudius


Freiheit ist kein Privileg, sondern eine Aufgabe.
Bernanos
 


Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.
Perikles

~*~

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Donnerstag, 1. September 2016

Jetzt !

 
 
Es gibt nur eine Zeit,
in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt.
 
~ Buddha ~

 
 
 
 
Wundervolle Spätsommerabendsonnentage !
Sonnentage und Sternennächte einfach zum Genießen schön !
Welch' traumhafter und völlig unerwarteter August- und Sommerausklang,
dessen traumhaftes Wetter der letzten Tage,
nun den meteorologischen Herbstbeginn einläutet.

 
 
Welch' ein Wohlgefühl !
 
~*~
 
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Montag, 29. August 2016

Wer hätte gedacht ...


dass das Land jetzt, Ende August, noch von einer
derartigen Hitzewelle überrollt wird?
Ich jedenfalls nicht. Schon deshalb nicht, weil der ganze Sommer eher kein
richtiger Sommer war und es bereits recht kühl und ein bisschen herbstlich wurde.
Hier im Garten und im Wald fallen die Blätter in so großer Anzahl von den Bäumen,
als sei der Herbst längst eingezogen.
Aber wie gesagt, diese heißen Sommersonnentage, an denen mir im Garten jede,
wirklich jede Bewegung zu viel wird, gibt es nur eins. Sich an einem schattigen
Plätzchen niederlassen, Beine ausstrecken, sich ein lecker Vanilleweis schmecken lassen
und diese außergewöhnlichen Spät- bzw. Hochsommertage genießen.
Einfach ins Blaue und Grüne schauen, sich an den noch blühenden Rosen erfreuen
und den Gedanken freien Lauf lassen oder ein Buch lesen.
Derzeit lese ich allerdings nur ganz leichte, supersuperleichte Lektüre.
  
 
 
Aber ich wäre nicht ich, wenn ich beim Chillen nicht auch völlig unaufgeregt, den einen
oder anderen Aufsatz der Autoren von der "Achse" lesen-, und mich bei den diversen
Online-Zeitungen auf dem Laufenden halten würde.
Dabei ist mir u.a. folgender Artikel aufgefallen, den - wie ich finde- wirklich jeder
lesen sollte, denn
 
 
Ich kann wirklich jedem empfehlen diesen aufschlussreichen Aufsatz zu lesen,
denn dadurch erhält man eine ungefähre Vorstellung davon, was uns in den kommenden
Jahren in diesem Land erwartet.
 Sollte das, was in diesem Artikel aufgeführt ist, auch nur annähernd so eintreffen -
und davon kann man wohl ausgehen - dann sieht es für dieses Land sehr düster aus.
Denn damit würden all die Errungenschaften, all das, was in den letzten siebzig Jahren
von den einheimischen Bürger/innen aufgebaut wurde, zunichte gemacht.
Der Schreiber dieses Artikels ist kein Unbekannter. Er ist ein Realist, der sich traut,
das auszusprechen, was die meisten Politiker/innen/ Medien verschweigen.
Ein Realist, der sich zurecht um die Zukunft dieses Landes sorgt und dies sachlich begründet.
Wie gut, dass es immer noch Menschen gibt, die sich nicht scheuen,
solche Fakten zu benennen. Von den Medien ist das kaum noch zu erwarten.
   
Im Aufsatz dieses Autors kann ich weder Fremdenfeindlichkeit noch
rechte Gesinnung erkennen, sondern eine genaue Analyse und Darstellung dessen,
was diesem Land in Zukunft blühen wird.
Vor solchen Realisten kann ich nur den Hut ziehen und mich bei ihnen bedanken,
obwohl es an der katastrophalen Lage in diesem Land nichts ändern wird.
Hilfreich wäre es schon - wenn man solche Artikel an seine Freunde und
Bekannte weiterleitet, damit  jeder darüber informiert ist,
wie die Zukunft in diesem Land aussehen wird.
  In den regulären Medien wird über solche Zukunftsaussichten gerne mal
das Mäntelchen des Schweigens gehüllt - Tatsachen werden verdreht, unterdrückt,
verschleiert oder schlicht falsch dargestellt.
 
Beispiele dafür gibt es  HIER .
 
Die Bürger dieses Landes sollten für ihre Gebühren ein Recht auf ungeschönte,
realistische und korrekt recherchierte Berichterstattung haben.
Nachrichten, die auf Tatsachen beruhen, die eine objektive Information darstellen
und keine Nachrichten, die nur denen helfen, die davon profitieren.
Genauso sollte die arbeitende und Steuern zahlenden Bevölkerung erfahren,
wofür sie arbeitet und wohin genau ihre Steuergelder u.a. fließen. Warum wird in den Medien,
insbesondere in den ÖR, nicht detailliert darüber berichtet, welche Kosten für die "Flüchtlinge",
inklusive aller zusätzlichen Kosten für die innere Sicherheit, auf den Steuerzahler zukommen.
   
Die illegalen Einwanderer sind sehr genau über ihre Rechte, und das was ihnen
an Sozialleistungen in Deutschland zusteht, informiert.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Mehrheit der männlichen
illegalen Einwanderer gar nicht arbeiten will oder kann, weil sie auch ohne Arbeit
auf Jahre hinaus, möglicherweise bis an ihr Lebensende, ganz gut versorgt werden.
Und "Flüchtlinge", die nicht arbeiten, zahlen auch nichts in die Sozialsysteme ein.
Das wiederum führt in Zukunft, entweder zu einem Kollabieren der Sozialkassen
oder aber zu einer stetigen und dauerhaften Beitragserhöhung.
Ich erwähne das nur, weil man uns ja weismachen wollte, dass die "Flüchtlinge"
als zusätzliche Arbeitskräfte, die demografische Lücke schließen- und
unsere Renten sichern würden.
In Italien wurden "Flüchtlinge" z. B. gefragt, warum sie denn nicht in Italien
bleiben würden, da sie dort bereits in Sicherheit seien.
Die Antwort: In Italien gibt es kein Geld.
Wen wundert es da noch, dass alle ausgerechnet in unser Land wollen ?
Unbegreiflich ist allerdings auch, dass man sich als "Flüchtling" das Land,
in dem man "Asyl" beantragen" will, aussuchen kann.
Und die Grenzen in unser Land sind ja weiterhin weit geöffnet !




Es ist so schade um dieses Land und um alles was in den letzten Jahrzehnten
von den einheimischen Bürgern aufgebaut wurde.
Jeder Bürger, der diese seine Heimat liebt und nach dem Krieg seinen Beitrag zum
Wiederaufbau und wachsenden Wohlstand in diesem Land geleistet hat,
muss über die derzeitigen und zukünftige Lage im Land verzweifelt
oder gar aufgebracht sein.

Kein Wunder also, dass die Hälfte der deutschen Bevölkerung eine
weitere Amtszeit der Frau Dr. Angela Merkel ablehnt.
Von einer Regierungschefin sollte ich ein solch hohes Maß an Kompetenz
erwarten können, dass sie sich der Tragweite ihrer Entscheidungen
bewusst ist.

~*~
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Samstag, 27. August 2016

Ausruhen

in der hochsommerlichen Mittagshitze.
Gerade in dem Moment, als ich die verblühten Rosen abschneiden wollte,
entdeckte ich das kleine Elfchen auf einer der verwelkten Rosenblüten.


Es blieb ganz ruhig sitzen - auch als ich mich ihm vorsichtig mit der Kamera näherte.
Es neigte sogar sein Köpfchen hin und her, so, als wollte es mich begrüßen.
Und für einen Moment sah es sogar aus, als würde es mich anlächeln.
Welch' nette Begegnungen man im Leben doch haben kann !
Und welch traumhaft schöne Sommersonnentage das doch derzeit sind !
Wow, wer hätte denn damit noch gerechnet ?
Das Leben könnte so schön und friedlich sein,
wenn diese Welt da draußen nicht gerade komplett durchdrehen würde !

~*~

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Donnerstag, 25. August 2016

Monologe an heißen Sommertagen

auf der Terrasse unter der Markise.
Auf einer bequemen Liege die Beine ausgestreckt, das Notebook auf dem Schoß.
Und schon sprudeln die Gedanken los - wenn ich sie lasse.
Und da ich mich nicht nur an den schönen Dingen des Lebens erfreue,
sondern mich auch mit weniger erfreulichen Dinge beschäftige, gehören diese
genauso zu meinem Alltag, wie die positiven.
Die negativen Dinge im Land und in der Welt aus meinem Leben auszublenden hieße ja,
sie nicht wahrnehmen zu wollen.



Natürlich könnte ich mir auch alles schönreden. Doch was nützt alles Schönreden,
wenn die Realität eine andere ist ? Was nützt es, sich selbst eine heile Welt vorzugaukeln,
wenn es diese längst nicht mehr gibt und sich die Lage im Land und in der Welt
immer weiter verschlechtert ? Ich würde mich damit nur selbst belügen.
Da ich von Natur aus neugierig bin, interessiert es mich natürlich auch, was in diesem
Land und in der Welt geschieht. Und so gehört alles, was mich berührt, bewegt, erschüttert,
ärgert, wütend und betroffen macht, genauso zu meinem Alltag und in mein Tagebuch,
wie die erfreulichen und schönen Seiten des Lebens, das Tagträumen und Meditieren.
Außerdem muss ich mit den drastischen Veränderungen in diesem Land -
jetzt und in Zukunft zurechtkommen.
 


Ich liebe Monologe, also Selbstgespräche und stelle mir gerne Fragen, auf die ich
dann eine Antwort suche und hoffe zu finden. Dabei bin ich so weit davon entfernt,
eine literarischen Figur zu sein, wie der Nordpol vom Südpol oder die Erde von
der Sonne. Ein bisschen dramatisch kann ich allerdings hin und wieder schon werden.
Ich meine auch nicht die Monologe, die man laut mit sich selbst führt,
sondern Selbstgespräche, die ich still und leise in Gedanken mit mir alleine führe.
Ich nenne das philosophieren - wobei jeder wahre Philosoph für meine Denkweise
ganz sicher nur ein müdes Lächeln übrig hätte.
Für mich war es allerdings schon immer ein Bestreben, den Dingen auf den Grund zugehen,
sie nicht einfach hinzunehmen und alles zu glauben, was ich sehe, lese oder höre.
Das Gelesene zu hinterfragen und darüber nachzudenken, ist mir wichtig.
Und das funktioniert bei mir am besten in der Stille und in dem ich das,
was ich denke und die sich daraus ergebenden Fragen, aufschreibe.
So kann es also passieren, dass ich meine Gedanken, die ich normalerweise
auf der Festplatte verewige, hin und wieder blogge und gleichzeitig Fragen dazu aufwerfe.
Das Resultat sind nicht nur bereichernde Erkenntnisse, sondern es ist auch gut für die
kleinen, grauen Gehirnzellen, die mit zunehmenden Alter ja gerne mal absterben.
Antworten bzw. Kommentare dazu erwarte ich nicht.
Das wäre auch ein bisschen viel verlangt.
Manch eine oder manch einer mag das als sehr merkwürdig oder eigenwillig empfinden.
Ob es würdig ist, sich das zu merken oder tatsächlich eigenwillig ist, vermag ich nicht
zu beurteilen. Ich gebe aber gerne zu, dass ich sehr eigenwillig und eigensinnig bin,
also meinen eigenen Willen habe und mir den Willen anderer nicht gerne aufzwingen lasse.
Das trifft auf Meinungsunterschiede genauso zu, wie auf Kommentare.
Für mich ist es einfach selbstverständlich, die Meinung anderer zu respektieren,
auch wenn ich sie nicht teile. Die Gedanken sind frei und jeder hat das Recht auf
seine eigene Meinung und auf freie Meinungsäußerung. Noch !
Denn führt man sich folgende Aussage der Frau Dr. Angela Merkel mal
gaaaaanz langsam zu Gemüte, dann scheint das für die Zukunft nicht mehr unbedingt
eine Selbstverständlichkeit zu sein:

"Deutschland hat keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und freie Marktwirtschaft
bis in alle Ewigkeit".
 
Da läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.
Das stimmt mich schon sehr nachdenklich. Gedanken sind frei, ja, aber als Politiker/in
sollte man sich schon genau überlegen, ob man diese immer unbedingt öffentlich
äußert - es sei denn, man hat vor seine Gedanken in die Tat umzusetzen.
Ansonsten sollte das jeder für sich selbst entscheiden.

Eigenwillige oder eigenartige Menschen sind allerdings nicht sehr beliebt,
was daran liegt, dass sie sich nicht so leicht anpassen oder manipulieren lassen.
Angepasste Menschen, die keinen Widerspruch oder Widerstand leisten, also das tun,
was andere von ihnen verlangen oder erwarten, sind dagegen sehr viel pflegeleichter
und der Umgang mit ihnen ist deutlich bequemer.

Eigenwillige Menschen dagegen können sehr anstrengend sein und es ist oft
sehr mühsam und unbequem sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Das kann viel
Zeit in Anspruch nehmen, weil man sich mit den Gedanken eines eigenwilligen
Menschen erst einmal vertraut machen muss. Diese Zeit haben viele Menschen
heutzutage nicht mehr. Schon gar nicht im Bloggerland.
Ich habe jedenfalls nicht die Zeit, all die vielen Blogs zu besuchen, die Posts zu
lesen und diese dann auch noch zu kommentieren. Und um Blogs zu besuchen,
die mich nicht ansprechen, ist mir wiederum meine Zeit zu schade.
Und dennoch schreibe ich gerne hier in meinem Blog, weil es für mich tatsächlich
so eine Art Tagebuch geworden ist, in dem ich gerne festhalte, was mich bewegt,
erfreut und so weiter. Ich schreibe also für mich und nicht für andere.
Auch frage ich mich nicht, ob es jemanden interessieren könnte oder
ob es lesenswert ist, was ich aufschreibe.
 
 

Momentan lebt die Menschheit in einer so chaotischen und komplexen Welt,
in der jeden Tag genug Anlass besteht, sich Gedanken und teilweise ernsthafte Sorgen
zu machen, so dass es für mich fast an ein Schuldgefühl grenzt,
würde ich dieses Chaos ignorieren und nur über den Frieden in meiner eigenen
kleinen Welt schreiben.

Es gibt so viele politische Verstrickungen, Krisenherde und Krisengebietet,
Katastrophen, Länder in denen der Krieg und Terror tobt, dass eigentlich jeder Mensch,
der davon Kenntnis hat, sich zwangsläufig Gedanken machen müsste.
Aber viele scheint das nicht wirklich zu interessieren - aus welchen Gründen auch immer.
Oder aber es handelt sich bei diesen Menschen um wahre Verdrängungskünstler.
Dabei müsste jeder, der die Nachrichten regelmäßig verfolgt und kritische sowie diverse
"nicht linientreue" Artikel im Netz liest, wenigstens den Hauch einer Ahnung haben,
dass diese Welt und dieses Land gerade ganz gewaltig aus dem Ruder laufen.


Auch fällt mir auf, dass die Menschen im Netz aggressiver geworden sind.
Manche bezeichnen diejenigen, die anderer Meinung sind als sie selbst,
sogar gerne mal als "eine Horde verblödeter Erwachsener".

Das hätte es in der Form vor Jahren in dieser Art und Weise noch nicht gegeben.
Der Respekt der Menschen vor einander hat nachgelassen und die Hemmschwelle
des guten Tons und Benehmens, ist längst überschritten.
Das ist nicht nur ein Zeichen dafür, wie gespalten dieses Land inzwischen ist,
sondern es zeigt auch, wie sehr die Verrohung in diesem Land weiter zunimmt.
Traurige und beängstigende Zustände.



Wenn in den Blogs nur noch nach Bestätigung der eigenen Meinung oder
nach Anerkennung getrachtet wird, man andere Meinungen nicht mehr gelten lässt
oder eine ehrliche Meinung unerwünscht ist,
dann bleibe ich lieber bei meinen Monologen.
Bin halt eigenwillig und lieber unbeliebt,
als everybodys Darling ;o).

Bei mir ist die Liebe zu tiefgründigem Denken mit zunehmendem Alter gewachsen.
Sie ist ein Geschenk und eine wertvolle Bereicherung, der ich gerne einen Teil
meiner Lebenszeit widme.

~*~

Was in diesem Land so alles möglich ist,
HIER
steht es geschrieben, frei nach dem Motto:
Wir schaffen uns die Probleme erst einmal und versuchen anschließend sie zu lösen.
 Zeigt es doch einmal mehr, dass unsere Regierung
absolut alles im Griff hat !

~*~*~

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